Orgelkonzert des LC Wesermünde am 31.März 2019

Darüber haben sich Präsident und Organisator Dr.Ulrich Euent sehr gefreut: Die Dedesdorfer St. Laurentius-Kirche war voll! Das eine Jahr Pause hat bei den Besuchern keinen Sympatiebruch gebracht.

Präsident Uwe Kordes, Thomas Rogalla, Dr. U. Euent

Der Blick auf den Programmzettel lies auf ein außergewöhnliches Konzert hoffen:Bach,Blues und Bossanova,das alles auf einem Instrument aus dem Jahre 1698! Der Solist Thomas ROGALLA,ist hier kein Unbekannter.Für ihn als Vorsitzender des Fördervereins Arp-Schnitger-Orgel zu Dedesdorf war es ein Heimspiel. So konnte er es getrost riskieren, neben klassischen Orgelstücken auch das Neue, Ungewöhnliche zu wagen.Die Alte Dame zeigte sich von ihrer besten Seite.

Einleitende Worte durch den Organisator Dr. Ulrich Euent

Waren die ersten Stücke mit Pachelbel,Purcell und Bach klassisch besetzt, kamen im zweiten Teil zeitgenössische Melodiebearbeitungen zum Gehör.Die ganze Farbigkeit der eigentlich zu den kleineren Instrumenten zählenden Dedesdorfer Orgel zeigte sich in der Partite diverse sopra ,O Gott,du frommer Gott‘ von Bach. Zarte Schnitger-Flöten und Gedackte wechselten sich ab mit brausenden Trompeten und Mixturen. Hinzu kam der Charme der hörbaren Mechanik der Orgel.

Der Organist Thomas Rogalla in Aktion

Der Choral ,Wunderbarer König‘ als Bossa Nova von Johannes Matthias Michael (*1962) bis hin zu ,Besame Mucho‘, das als Bolero daherkam (Consuelo Velasquez,+ 2005) zeigten Melodiebearbeitungen der Moderne.

Zum 300.Todesjahr von Schnitger gab ROGALLA dann noch einen Einblick in die nordeuropäische Orgelliteratur mit einem zeitgenössischen Stück von Martin Radeck aus Dänemark (17. Jhdt.).

Ohne eine Zugabe haben die Besucher den Solisten nicht entlassen.Herzlichen Dank,Thomas ROGALLA, für diese schöne Stunde der Musik und, das sei an dieser Stelle ausdrücklich gesagt, herzlichen Dank für die mehr als moderate Gage. Damit wurden vom Solisten die Ziele des LC Wesermünde stark unterstützt.

Text: Dr. U. Euent, stellv. Vorsitzender des Fördervereins , Mitglied LC W’mü

Fotos: Hans-Friedrich Monsees, Kabinettbeauftragter KGST, Mitglied LC W’mü

Kohl und Pinkel-Wanderung zur Alten Luneschleuse

Bei herrlichem Winterwetter hatte – traditionsgemäss Anfang des Jahres- unser Präsident geladen zu einer ca. 5 km langen Wanderung, ausgehend vom TIF am Schaufenster Fischereihafen entlang der Labradorstaße zum Zielort Gastätte zur Luneschleuse ,wo ein zünftiges Kohlessen auf uns wartete.

Schaufenster Fischereihafen
Uwe hat auch Hochprozentiges dabei

16 Lionsfreunde machten sich auf den Weg und staunten nicht schlecht über die an der Hafenkante vertäuten unterschiedlichsten Dampfertypen, vom rostigen Heckfänger über Feederschiffe bis hin zum Saugbagger. Ein derart interessanter Fussmarsch war nicht erwartet worden.

entlang der Labradorstraße
Winteridylle am Yachtklub

Auf halben Wege wurden wir von Bärbel Walter-Kordes mit Glühwein und weiteren Leckereien empfangen,Perfekt aufgebaut und angerichtet auf Bistrotischen.Was wollen wir mehr !

wärmende Getränke
Fachsimpeleien

Wetere 6 Lionsfreunde erwarteten uns im urigen Lokal,wo wir in bester Stmmung bei ‚ Speis‘ und Trank‘ einige Stunden mit guten Gesprächen verbrachten.

Unserem Präsidenten Uwe Kordes und seiner lieben Bärbel gebührt ein dickes Lob für den perfekt organisieten Wandertag.

Arbeitseinsatz in Wandrahm am 10.11.2018

Frau Bertram hatte zum Herbsteinsatz geladen und den Lions einen umfangreichen Arbeitskatalog präsentiert,den es abzuarbeiten galt.

15 Lionsfreunde verstärkt durch 7 eigene Mitglieder haben im Schweiße ihres Angesichtes gepflastert,gegraben, Steine entsorgt,Sand gekarrt und Gruben um die Spielgeräte mit Sand als Sturzsicherung verfüllt.Ausserdem wurden in den Sanitärbereichen Kleinobjekte angebaut.

Alles verlief wieder gewohnt harmonisch und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Zum Ausklang wurde uns schon traditionell,wieder von fleißigen Helferinnen aufgetischt,ein zünftiges Frühstück gereicht.


Der nächste Einsatz ist schon für Ende März 2019 vorterminiert.

Fotos und Text: Manfred Kirchhoff

Ehemaliges ‚Apollo‘-Kino wird zu einem Kulturzentum

Unser Präsident Uwe Kordes hatte eingeladen zu einer Baustellenbesichtigung nach Geestemünde in die Georgstrasse.
Projektleiter Lars Wübben(Geschäftsführer der Wübben Immobilien GmbH) führte durch die Räumlichkeiten.Durch seine fundierten Erläuterungen wurde der Umfang der Maßnahme erst deutlich.So mußten vor Beginn des eigentlichen Umbaus über 300 Container Schutt und abgänginge Wand-und Deckenverkleidungen entsorgt werden.

Im Jahre 1953 hatte Lars Wübbens Großvater das Kino bauen lassen und bis 2007 verpachtet,dann war es mit der Eröffnung des modernen Cinemotion-Kinocenters in Bhv-Mitte nicht mehr konkurenzfähig und mußte 2007 den Betrieb aufgeben.

Bei den Umbaumaßnahmen in ein Kulturzentrum konnten einige Bauelemente aus den 1950er Jahren gesichert werden:z.B. die Aufgänge zu den Balkonen, diverse Einbauleuchten sowie ein Filmprojektor samt Zubehör.Diese Accessoires werden dem Multifunktionsveranstaltungsraum,der für je nach Bestuhlung bis zu 400 Personen ausgelegt ist, eine besondere Atmosphäre verleihen.

Unterstützt werden soll diese durch ein ausgeklügeltes Beleuchtugskonzept,das unter anderem die im Rohzustand belassenen Saalwände variantenreich illuminieren kann.
Die Fertigstellung des Kulturzentrums ist für Ende 2018 terminiert und soll für Alle buchbar sein. Die gesamte Bandbreite über Familienfeiern , Vortragsveranstaltungen bis zu Kulturevents soll angeboten werden.Geparkt wird in 100 Meter Entfernung auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Fotos und Text: Manfred Kirchhoff